Unbedingt sehenswert – die Sehenswürdigkeiten in Lettland

Gepostet von pcfaxe am Jun 16, 2011 in Tourismus

KirchenfensterDie Sehenswürdigkeiten in Lettland sind hauptsächlich geprägt von der bewegten Geschichte des Landes. Diese begann bereits 11.000 v. Chr., da wundert es nicht, dass Lettland für historisch Interessierte ein wahres Paradies ist. An über 100 historischen Stätten kann man die Geschichte Lettlands hautnah erleben.





Die unterschiedliche Architektur ist eine der Sehenswürdigkeiten in Lettland

Im Laufe der Zeit durchlebte Lettland viele verschiedene Machthaber und ein jeder hinterließ seine Spuren. Ein sehenswertes Bauwerk ist das Schloss Rundale. Es steht in der Nähe von Bauska. Das Schloss trägt den Beinamen Versailles der Ostsee. Erbaut wurde es 1767. Das Gebäude liegt in einer weitläufigen Anlage, welche zum Flanieren in hochherrschaftlicher Umgebung einlädt. Ein Wermutstropfen ist die Tatsache, dass die Inneneinrichtung des Schlosses leider nicht mehr vorhanden ist. Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände ließ der damalige Schlossherr vor seiner Flucht wegschaffen. So bleibt nur, die wunderschöne Bauweise und die herrliche Außenanlage des Schlosses zu genießen. Oder man stattet dem Schlossmuseum einen Besuch ab. Hier werden Schätze aus der glanzvollen Vorzeit des Schlosses gezeigt. Neben dem Schloss hat das Museum für angewandte Kunst seine Pforten für Besucher geöffnet.

Sehenswürdigkeiten in Lettland aus der frühzeitlichen Besiedlung

Wie die ersten Siedler Lettlands leben, lässt sich eindrucksvoll in der die Pfahlbauten-Siedlung im See Araisi nachvollziehen. Die altlettische Siedlung wurde auf die späte Eisenzeit im 9. Jahrhundert datiert. Hier kann man sehen, wie das Leben in Lettland vor über 1.000 Jahren war. Auch Beerdigungsstätten für Pest-Tote zählen zu den Sehenswürdigkeiten in Lettland. Sie sind durch Steinblöcke gekennzeichnet. Höhlenmalereien, die allerdings nicht aus der Urzeit, sondern aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind im Gauja-Tal zu besichtigen, wo sportlich Ambitionierte ebenfalls Kanu fahren und wandern können. Das Tal war früher eine Grenze. Es trennte auf natürlichem Wege die Streitkräfte des Erzbischofs von Riga und die deutschen Ordensritter. Aus dieser Zeit sind neben den Höhlenmalereien weiterhin Burgen erhalten. Zudem wurde der Gauja-Nationalpark in dieser Region gegründet. In unmittelbare Nähe des Gaujas befindet sich der Nussberg. Auf ihm steht die mittelalterliche Burg in Cesis, die gleichfalls zu den Sehenswürdigkeiten in Lettland zählt. Die Burg wurde von 1207 bis 1209 erbeut. Sie hielt allen Eroberern und Katastrophen stand und präsentiert sich heute noch in ihrer ursprünglichen Schönheit.

Die Geschichte der Seefahrt ist eng mit der Geschichte Lettlands verbunden

Die Lage an der Ostsee führte dazu, dass die Seefahrt auf die Geschichte Lettlands einen großen Einfluss hatte. Wahres Seefahrerfeeling kommt in den Hafenstädten Liepaja und Ventspils auf. In Liepaja lädt außerdem die Heilige Dreifaltigkeitskirche zu einer Besichtigung ein. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Neben prächtigen Rokoko-Schnitzereien kann man die einstmals größte Orgel der Welt bewundern. Besondere Highlights stellen die Orgelkonzerte dar, die regelmäßig stattfinden. In Lettland wird großer Wert auf den Schutz geschichtlicher Zeitzeugnisse gelegt. Das brachte Riga die Aufnahme ihres historischen Stadtkerns in das UNESCO Weltkulturerbe ein. In dieser Stadt vereinen sich lettische Tradition und Kultur mit dem modernen westlichen Zeitgeist, der Wirtschaft und der Politik. In Riga lassen sich mannigfaltige Gebäude aus dem Mittelalter besichtigen. Stellvertretend sind in diesem Zusammenhang der Dom, das Schwarzhäupterhaus und das Rigaer Schloss zu nennen. Sie alle sind wahrhafte Meisterwerke verschiedener Kulturepochen.

Image: Matthias Nordmeyer – Fotolia

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